Acht Jahre segelt das (Kern-)Team nun in der selben Besetzung. Aus Wettkampfgenossen sind Freunde geworden, ein Trumpf der umso wichtiger wird, je enger es auf dem Wasser zugeht.

Die Lernkurve des Feldes der Cape 31 ist enorm. Hat sich das eine oder andere Team von den Bedingungen mit Wind bis 25 Knoten am ersten Tag in Bonifacio noch überraschen lassen, war davon am zweiten oder dritten Tag kaum noch was zu spüren.
Dennoch konnte Stella Maris mit Nico Delle-Karth, Johannes Zopf und August Schram vom Wolfgangsee, sowie Udo Moser, Pavle Kostov, Martin Neidhard und Armin Prinz (Raderbauer) Ihre frühe Führung am zweiten Tag ausbauen.

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Die Cape 31 ist für Windbedingungen, wie sie in der Strasse von Bonifacio herrschen gebaut. Souverän segelbar bis 25 Knoten im Regattabetrieb, aber auch bei Wind über 30 Knoten von einer geschickten Crew noch beherrschbar wird sie in den kommenden Jahren die führende One Design Klasse der 10 Meter Schiffe sein. Soviel ist an den Gesichtern der Segler, die nach einem Tag am Wasser in den Hafen zurückkehren leicht abzulesen.

Tag Nummer Drei brachte dann noch etwas Spannung. Die Italienische „Stig“ mit Šime Fantela als Taktiker kam im vorletzten Rennen noch bis auf zwei Punkte an die Führung heran. „Stella Maris“ hatte in dem Rennen zwei Strafdreher aufgebrummt bekommen und hat mit Rang 8 etwas tiefer in den Punktetopf gegriffen.

Das letze Rennen hatte dadurch den Charakter eines Match-Races. „Stig“ und „Stella Maris“ kamen recht gut vom Start weg, vorbei „Stella Maris“ – vermutlich durch die Nervosität des Steuermanns – die überlegene Bootsgeschwindigkeit fehlte. Mit zwei geschickt gelegten Wenden vor der ersten Luvtonne gelang es jedoch Nico Delle-Karth „Stella Maris" auf dem Weg zur Vorlegetonne in Luv von „Stig“ zu platzieren und zu überholen. Von da an gab es kein Halten mehr und die Wolfgangseer Mannschaft fand in den Surfs von den eineinhalb Meter hohen Wellen die bessere Spur, konnte am Ende sogar noch die enteilte „La Pericolosa“ des deutschen Christian Schwörer abfangen und die Wettfahrt gewinnen.

Mit strahlenden Gesichtern kehrt die Mannschaft nach Österreich zurück. Erleichtert, dass wir "es noch können“ und begeistert von einer spektakulären Regatta vor ebenso spektakulärer Kulisse.

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